
Die Klimatisierung von Gebäuden ist nicht selten mit einem grossen energetischen Aufwand verbunden. Daher sind – anders etwa als in den USA – in Europa den entsprechenden Möglichkeiten auch recht enge gesetzliche Grenzen gesetzt.
Allerdings gibt es Kühlsysteme, die einen angenehmen Kühleffekt mit relativ geringem Energieaufwand erzielen. Namentlich, wenn die Systeme grosse Flächen temperieren.
Herkömmliche Klimaanlagen kühlen Luft und blasen diese in den Raum ein. Sanftere Technologien arbeiten mit dem Transportmedium Wasser, welches Wärme an den Oberflächen des Raums – meist an der Decke, wo sie sich anstaut – abführen und die Fläche herabtemperieren. Dies ist effizienter – und für die Raumbenutzer in der Regel auch viel angenehmer. Denn der entsprechende Kühleffekt kommt ganz ohne Zuglufterscheinungen aus. Allerdings sind den erzielten Raumtemperaturen – anders als bei einer Vollklimatisierung – auch gewisse Grenzen gesetzt. Vergleicht man Aufwand und Ertrag, können Kühldecken als ausgesprochen interessante Option betrachtet werden.
Interessant sind auch die modernsten Tendenzen Richtung Bauteiltemperierung. Dabei werden in Bauteile – z.B. in die tragenden Betonelemente – Rohrsysteme integriert. Im Winter können diese Bauteile erwärmt, im Sommer abgekühlt werden. Falls regenerierbare Energien herangezogen werden, erhalten solche Techniken auch hinsichtlich des ökologischen Aspekts gute Noten.
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