Was tun gegen Fliessgeräusche in der Heizung?
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Fliessgeräusche entstehen, wenn das Wasser in den Heizungsrohren eine zu
hohe Geschwindigkeit aufweist. An Verengungen z.B. an halb
geschlossenen Heizkörperventilen kommt es zu Reibungen und
Schwingungen, die ein Rauschen, oft sogar ein Sirren oder Pfeifen
erzeugen.
Dagegen gibt es Abhilfe: Ihr Installateur kann so genannte
Überströmventile ins System einbauen. Noch besser aber ist der Einbau
einer modernen, elektronisch geregelten Heizungspumpe. Da sich diese den
wechselnden hydraulischen Bedingungen des Heizungssystems stufenlos
anpasst, bleibt die Geschwindigkeit des Heizungswassers in den Rohren
konstant und Fliessgeräusche verschwinden in der Regel. Ihr
Heizungsinstallateur wird Sie zu diesem Thema gerne beraten.
Was tun, wenn ein Heizkörper plötzlich nicht mehr warm wird?
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Das kann verschiedene Gründe haben. Möglicherweise ist Luft im
Heizkörper. Dann genügt es, das Entlüftungsventil am Heizkörper kurz zu
öffnen, bis aus dem Ventil Wasser fliesst. Muss oft und viel Luft
abgelassen werden, dann sollten Sie unbedingt Ihren Installateur
verständigen.
Ein weiterer häufiger Grund für kalte Heizkörper sind
«verhockte» Heizkörperventile. Oft genügt ein mehrmaliges Öffnen und
Schliessen des Thermostatkopfs am Heizkörper oder ein leichter Schlag
auf das Ventil. Bleibt der Heizkörper dennoch kalt, müssen Sie Ihren
Hauswart oder Ihren Heizungsinstallateur verständigen.
Was tun bei Luft in der Heizungsanlage?
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Die Luft in den Heizkörpern können Sie im Prinzip selber durch das Öffnen des Entlüftungsventils an jedem Heizkörper entfernen. Ist viel Luft im System oder müssen Sie die Heizkörper in kürzeren Abständen entlüften, dann informieren Sie unbedingt Ihren Hauswart oder Ihren Heizungsinstallateur. Denn erstens muss abgeklärt werden, warum und wo Luft ins System eindringt. Und zweitens muss eventuell Heizungswasser in das System eingespiesen werden.
Luft stört übrigens nicht nur die Zirkulation und damit das einwandfreie Funktionieren der Heizung, eindringende Luft ist auch verantwortlich für Korrosion und Verschlammung. Dagegen gibt es heute zahlreiche Schutzmöglichkeiten, über die Ihr ortsansässiger Installateur Bescheid weiss.
Was tun, wenn man die Raumtemperatur nicht einstellen kann?
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Falls es sich um eine Heizkörper- oder Radiatorenheizung handelt, ist
die Raumthermostatisierung einfach und ohne grössere Investition
realisierbar: Auf jeden Heizkörper wird einfach ein Thermostatventil
montiert. Am Thermostatkopf kann dann die gewünschte Raumtemperatur
eingestellt werden.
Bei anderen Heizungssystemen z.B. einer
Fussbodenheizung ist die nachträgliche Raumthermostatisierung möglich,
aber etwas aufwändiger.
Bei der Planung eines Neubaus sollte die
Raumthermostatisierung sowohl aus Gründen des Komforts wie der
Energieeffizienz heute in jedem Fall eingeplant werden.
Manchmal ist es in unserer Wohnung zu heiss, dann wieder viel zu kühl!
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Achten Sie sich, ob die zu kühlen oder zu heissen Phasen mit der
Aussentemperatur zusammenhängen. Ist es immer zu heiss, wenn es draussen
sehr kalt ist? Oder ist es im Gegenteil dann gerade zu kühl? Falls Sie
einen solchen Zusammenhang feststellen, dann ist die so genannte
Heizkurve falsch eingestellt und Abhilfe ist einfach. Die Heizkurve muss
in der Regelung des Heizkessels individuell auf das jeweilige Gebäude
eingestellt werden und ist u.U. abhängig von den Isolationseigenschaften
und der klimatischen Lage. Je genauer Sie über den Temperaturverlauf
von Raumtemperatur und Aussentemperatur Auskunft geben können, umso
genauer kann die gerufene Fachkraft die Heizkurve korrigieren.
Ansprechpartner ist hier entweder der Hauswart oder der
Heizungsinstallateur.
Wie oft muss eine Heizung gewartet werden?
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Eine jährliche Wartung ist die Regel. Sie verlängert die Lebensdauer von Brenner und Kessel und sorgt dafür, dass der Wärmeerzeuger immer schadstoffarm und energieeffizient arbeitet. Gewisse Teile an Brenner oder Kessel können abgenutzt oder verschmutzt werden, womit der Verbrennungsprozess nicht mehr optimal läuft. Weil die regelmässige Wartung hier viel bringt, schreibt das Gesetz auch eine jährliche Feuerungskontrolle mit einer Messung der Abgaswerte vor.
Wir empfehlen Ihnen den Abschluss eines Serviceabos bei einer professionellen Serviceorganisation oder bei Ihrem Installateur, sofern er diese Dienstleistung anbietet. Nähere Informationen finden Sie auf der Website von Sixmadun der Serviceorganisation der Tobler Gruppe.
An wen wende ich mich, wenn der Heizkessel ausfällt?
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Sind Sie Mieter, dann wenden Sie sich an die Hauswartung, die
Liegenschaftsverwaltung oder Ihren Vermieter. Sind Sie Hauseigentümer,
dann wenden Sie sich an Ihren ortsansässigen Installateur oder an Ihre
Serviceorganisation. Oder Sie wählen die Notfallnummer unserer
Serviceorganisation Sixmadun, die rund um die Uhr besetzt ist:
Telefon 0842 840 840.
Wer ist der beste Ansprechpartner für die Heizungssanierung?
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Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Fällt die Heizungssanierung im
Rahmen einer Gebäudesanierung an, ist Ihr erster Ansprechpartner in der
Regel der zuständige Architekt. Sie können sich aber auch an ein
Ingenieurbüro resp. einen Haustechnikplaner wenden. Aber auch Ihr
ortsansässiger Installateur ist eine gute Adresse.
Zudem stehen Ihnen unsere Systemberater gerne zur Verfügung: Benutzen Sie dazu unser Kontaktformular.
Was tun, wenn bestimmte Räume im Sommer unerträglich heiss werden?
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In vielen Gebäuden sind bestimmte Räume besonders exponiert. An heissen,
sonnigen Sommertagen wirds in ihnen plötzlich ungemütlich bis
unerträglich heiss. Leider ist dieses Phänomen auch und gerade in
neueren Gebäuden zu beobachten, da nicht alle Architekten energetische
Aspekte genügend sorgfältig in die Planung einbeziehen und ästhetische
Anliegen oft noch wichtiger als haustechnische Überlegungen sind.
Heute
gibt es Problemlöser, die sich auch nachträglich einbauen lassen. Die
Tobler System AG kann verschiedene Kühldecken-Systeme anbieten, welche
je nach baulicher Situation ohne grossen Unterbruch in der
Raumnutzung eingebaut werden können. Vor allem, wenn eine abgehängte
Metalldecke vorliegt. Unsere Systemberater stehen Ihnen für Fragen zur
Verfügung: Benutzen Sie dazu unser Kontaktformular.
Können auch wir Regenwasser nutzen?
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Ob eine Regenwassernutzungsanlage in einem Gebäude sinnvoll ist oder
nicht, kann nicht generell gesagt werden. Im Prinzip sollte eine solche
Anlage für Neubauten geplant werden, da das Regenwasser mit einem
eigenen Verteilnetz verteilt werden muss. In ökologischer Hinsicht ist
eine Regenwassernutzungsanlage sinnvoll, da für mehr als die Hälfte des
Brauchwasserverbrauchs Regenwasser genügt oder sogar besser ist. Zu
nennen sind hier insbesondere die Toilettenspülung, die
Gartenbewässerung, das Waschen des Personenwagens sowie die
Waschmaschine. Unsere Systemberater stehen Ihnen für Fragen zur
Verfügung: Benutzen Sie dazu unser Kontaktformular.
Kann eine Komfortlüftung auch nachträglich eingebaut werden?
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Eine Komfortlüftung das heisst die permanente Quelllüftung der Räume
eines Gebäudes bei gleichzeitiger Rückgewinnung der Abluftwärme sollte
für den Neubau geplant werden (und ist hier übrigens Voraussetzung für
die Erreichung des Minergiestandards). Bei umfassenden Sanierungen kann
die Komfortlüftung auch nachträglich eingebaut werden. Ob dies sinnvoll
ist, kann nur aufgrund der spezifischen Bausituation gesagt werden. Die
Tobler Haustechnik AG bietet ein Komfortlüftungssystem an, das
sich für die Sanierung oft bestens eignet. Unsere Systemberater stehen
Ihnen für Fragen zur Verfügung: Benutzen Sie dazu unser Kontaktformular.
Was tun, damit die Heizkosten verbrauchsabhängig abgerechnet werden können?
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Die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung ist in der Schweiz obligatorisch in Bauten, die nach 1.7.1986 erstellt wurden und die mehr als fünf Wohnungen resp. Nutzereinheiten aufweisen. In gewissen Kantonen ist dieses Obligatorium schärfer und bezieht sich auch auf Altbauten. Die für Sie zuständige Energieberatungsstelle des Kantons oder der Gemeinde kann Sie dazu detailliert aufklären.
Ist die Liegenschaft, in der Sie wohnen, abrechnungspflichtig, können Sie die verbrauchsabhängige Abrechnung von Ihrem Vermieter verlangen. Ist sie nicht abrechnungspflichtig, können Sie am besten zusammen mit den weiteren Parteien der Liegenschaft mit dem Vermieter das Gespräch suchen und ihn auf den Sinn der VHKA hinweisen. Erzwingen können Sie die verbrauchsabhängige Abrechnung in einem solchen Fall nicht.
Spricht Feinstaub gegen Holzenergie?
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Die Feinstaubproblematik hängt tatsächlich mit Holzenergie zusammen. Allerdings ausdrücklich nicht mit modernen Holzfeuerungen.
Laut
den neusten Zahlen des Bundesamtes für Umwelt BAFU stammen 8% des
Feinstaubs aus Holzfeuerungen. Er stammt vor allem aus alten und uralten
Holzfeuerungen. Die Technik hat mittlerweile grosse Fortschritte
gemacht. Zwischen einem alten Kanonenofen oder einem alten Holzherd mit
Wasserschiff und einem modernen Holzvergaser-Kessel bestehen nicht
selten Unterschiede im Massstab 1:1000! Daher kann mit Fug und Recht
gesagt werden: Korrekt betriebene Holzfeuerungen, welche die
Anforderungen des Qualitätssiegels von Holzenergie Schweiz erfüllen,
sind nicht Teil des Feinstaub-Problems und gelten bereits heute als
sauber. Sie unterschreiten sowohl die LRV 92 wie alle heute in Europa
geltenden Feinstaub-Grenzwerte deutlich.
Sinnvoll ist in jedem Fall
die Sanierung alter Holzheizungen resp. der Ersatz alter Holzöfen und
-kessel durch moderne Stückholz- oder Pelletkessel.
Ist der Einbau einer Wärmepumpe überall möglich?
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Bis vor kurzem eigneten sich Wärmepumpen nur für den Neubau, da sie
Vorlauftemperaturen von höchstens 55 °C lieferten, was für eine
Heizkörperheizung im Altbau in der Regel nicht genügt. Nun hat die
technische Entwicklung neue Wärmepumpen mit Vorlauftemperaturen bis 65
°C hervorgebracht. Damit erschliesst sich auch der Sanierungsbereich der
Wärmepumpe, so dass man sagen kann, dass eine Wärmepumpe heute für jede
Heizung in Frage kommt.
Gerne beantworten unsere Systemberater Ihre konkreten Fragen. Benutzen Sie dazu unser Kontaktformular.